Unser Ansatz

Womit wir 2008 gestartet sind, ist die Vermittlung der jungen Erwachsenen. In unserem maximal sechs Monate spannenden JOBLINGE-Programm erlernen die Teilnehmenden in Gruppenprojekten wichtige Sozial- und Jobkompetenzen, erhalten Orientierung über die eigenen Stärken und passenden Berufe, bevor sie in JOBLINGE-Partnerunternehmen Praxiserfahrung sammeln.

Neben dem steten Anspruch, unser Programm zu erweitern und zu aktualisieren, sind wir immer daran interessiert, mit allen Akteuren am Übergang Schule-Beruf Innovationen zu gestalten, Wissenstransfer zu stärken und damit unsere Wirkung zu vergrößern. Zwei unserer Highlight-Projekte der vergangenen Jahre sind hier das JOBLINGE-Hybrid Projekt und der Innovation Club by JOBLINGE & Teach First Deutschland – ein Innovationsformat, das sich mit den Erfolgsfaktoren von Programmen und Initiativen am Übergang Schule-Beruf auseinandersetzt. Machen Sie mit und nutzen Sie unsere Toolbox, die wir hier entwickelt haben zur Umsetzung des Innovation Clubs in Ihrer Region.

Wir nehmen Teilnehmende im JOBLINGE-Programm ernst. Wir schauen auf ihre Fähigkeiten. Wir schauen auf ihre Zukunft. Nicht defizitorientiert mit einem Blick auf evtl. unterdurchschnittliche Zeugnisse, sondern mit aktivem Zutrauen in die Motivation und Fähigkeiten, die jede einzelne Person mit bringt. Seit 2008 beweisen wir, wie skalierbare, messbare, transparente und nachhaltige Arbeit im Übergangssystem funktioniert. Mit einem starken Netzwerk in der Industrie, in der Region verwurzelt durch gemeinnützige Aktiengesellschaften. „Vermitteln“ ist das JOBLINGE-Kerngeschäft. 80 Prozent aller Teilnehmenden am JOBLINGE-Programm schaffen deutschlandweit den Schritt in die Ausbildung, und so den Schritt hin zu einem selbstbestimmteren Leben.

neue erfolgsfaktoren

JOBLINGE geht bewusst neue Wege, um die Herausforderungen am Übergang von Schule zu Beruf im Dialog mit Wirtschaft, öffentlicher Hand und der Zielgruppe selbst zu lösen. Durch interdisziplinäre Innovationsprozesse entwickeln wir Ansätze, die übertragbar sind und somit auch von anderen Akteuren genutzt werden können. Die Projekte reichen von innovativen Ideen für eine rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit am Übergang über einer innovativen Gestaltung der Ausbildungsvermittlung durch die direkte Beteiligung der Zielgruppe selbst.

01
Wir müssen die die Bedürfnisse der Zielgruppe erfragen, erkennen, und verstehen
02

Unsere eigenen Annahmen und Vermutungen müssen dabei bewusst hintenanstehen.

03
Die Entwicklung neuer Prozesse verlangt alle Stakeholder. Öffentliche Hand, Unternehmen, Verbände, Bildungsträger und – die Zielgruppe selbst.

Diese Grundsätze prägen die Entwicklung neuer JOBLINGE-Ansätze bundesweit. Weil wir nicht nur dort wirksam sein wollen, wo wir feste Standorte haben, gehen wir im Format „Mission Day“ mit anderen wichtigen Stakeholdern im Übergang Schule-Beruf ins Gespräch. Vertreter*innen der Jugendberufsagenturen, von Unternehmen, Bildungsträgern und junge Erwachsene selbst arbeiten beim Mission Day daran, wie am besten Kontakt zu Jugendliche im Übergangssystem aufgebaut werden kann

Denn für uns ist es wichtig unseren Annahmen über die Zielgruppe junger Menschen nicht blind zu folgen und im schlimmsten Fall an Bedarfen vorbei zu planen. Sondern wir erfragen Bedarfe erfragen und handeln nach diesen Erkenntnissen.

Partner öffentliche hand

Das alles funktioniert dank starker Partner in der öffentlichen Hand, durch tausende ehrenamtliche Unterstützer*innen und Multiplikator*innen und durch unser enges Netzwerk in der Industrie – denn die Fachkräftelücke ist da, der Fachkräftemangel ist je nach Wirtschaftszweig akut, und Wirtschaftsunternehmen gehen mit uns darum neue Wege in der Akquise von zukünftigen Fachkräften. JOBLINGE ist deutschlandweit vertreten und wächst seit 2008 stetig.