Jetzt spenden!

JOBLINGE-Alumna: Franziska Schwendler – Kauffrau für Dialogmarketing

27.03.2022 | gAG Leipzig

Franziska Schwendler

Welcher Beruf passt zu mir? Das herauszufinden ist nicht einfach. Wie unsere Alumna Franziska Schwendler den für sie passenden Beruf fand und welche Rolle ihre kleine Tochter auf ihrem Weg spielte. Franziska ist eine von zehn Leipziger JOBLINGE-Alumni, die wir anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der JOBLINGE gAG Leipzig vorstellen.

 

Wie war dein Weg zu deiner Ausbildung?

Ich hatte damals bereits einiges an beruflicher Erfahrung – ich hatte zum Beispiel beim Bäcker gejobbt und Praktika in Kindergärten gemacht. Aber diese Berufe waren alle nichts für mich.

Bei JOBLINGE habe ich dann einen Interessenstest gemacht – das war für mich ausschlaggebend, denn der Test hat gezeigt: Die Arbeit als Kauffrau im Büro könnte mir liegen. Bei einer Azubi-Messe habe ich dann viele Firmen kennengelernt und wurde auf den Ausbildungsberuf „Kauffrau für Dialogmarketing“ aufmerksam. Ich habe mich dann direkt bei einem großen Telekommunikationsunternehmen beworben und wurde genommen, sogar ohne Praktikum!

Was war schwer für dich auf dem Weg?

Ich war damals alleinerziehende Mama einer zweijährigen Tochter in Leipzig und musste teilweise bis zu vier Wochen am Stück in der Berufsschule in Chemnitz sein. In der Zeit war ich nur am Wochenende zu Hause und musste mein Kind während der Arbeitswoche bei meiner Familie lassen. Ohne meine Familie wäre das nie möglich gewesen und ich habe meine Tochter unglaublich vermisst!

Was macht dir besonders Spaß in deinem Beruf?

Mittlerweile bin ich in einer Physiotherapie-Praxis und kümmere mich um Terminvergabe und Abrechnungen. Mir machen die Mischung aus allem und die Abwechslung Spaß! Ich weiß vorher nie genau, wie mein nächster Arbeitstag aussehen wird. So bleibt es spannend.

Warum ist es wichtig, eine Ausbildung zu machen?

Als gelernte Fachkraft verdient man mehr Geld und es ist einfacher, einen Job zu finden. Man kann seinen Kindern etwas bieten! Ich wollte außerdem ein Vorbild für meine Tochter sein. Für mich war klar: Sie soll stolz auf mich sein.