Was passiert, wenn Unternehmen einen Kopfstand wagen,
und sich statt normaler Qualifikationen den Bewerber erst einmal in der Praxis anschauen?


Extreme auf dem Arbeitsmarkt: Jährlich wächst die Zahl unbesetzter Lehrstellen, in 2017 waren es über 48.000. Demgegenüber stehen 500.000 junge Menschen, die keine Ausbildung finden. Unternehmen, die dringend Azubis suchen und potenzielle Azubis, die Unternehmen suchen. Jugendliche, die niemand einstellen möchte? Oder Stellen, die Jugendliche nicht attraktiv finden?

Nach der Papierform werden 100 Prozent unserer Teilnehmer aussortiert und gar nicht zum persönlichen Gespräch eingeladen. Im „Kopfstand“ – also beginnend mit dem persönlichen Kennenlernen und einem Praxiseinsatz, und erst dann dem klassischen Bewerbungsverfahren – schaffen es über 75 Prozent der Teilnehmer, sich den Ausbildungsplatz zu erarbeiten.

Warum? Weil die Passgenauigkeit hergestellt ist: Der Bewerber lernt ein Berufsfeld und einen konkreten Arbeitskontext kennen, von dem er vorher nur eine Vorstellung hatte. Und der Ausbilder sieht einen Bewerber, der sich für diesen Beruf begeistert und Talente mitbringt.  Zwei Eigenschaften, die man – anders als verpassten Schulstoff – nicht nachträglich lernen kann.  

Die Partnerunternehmen bei JOBLINGE lassen sich auf diese neuen Rekrutierungswege ein, viele gestalten sie sogar aktiv mit. Und die Unternehmen vertrauen: Auf die Jugendlichen und ihren Einsatz in Praktika, aber auch die JOBLINGE-Mitarbeiter, die sowohl die Jugendlichen kennen als auch die Bedürfnisse des Unternehmens.