Steilpass: JOBLINGE trifft Fußball

Profifußballer mit Plan B – abseits des Rasens

Stefan Kießling hat eine, Miroslav Klose, Arne Friedrich, Mike Frantz und Marcel Heller ebenso. Und natürlich auch die Urgesteine des Fußballs Gerd Müller, Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus oder Franz Beckenbauer. Was haben sie neben Fußball alle gemeinsam? Eine Ausbildung. Kießling ist Lagerist, Klose Zimmermann, Friedrich Industriekaufmann, Frantz Maler und Lackierer und Heller Chemie-Laborant – inklusive Fußballprofikarriere. Gerd Müller, der Bomber der Nation, ist Weber, Klinsmann Bäcker, Matthäus Raumausstatter und Beckenbauer Versicherungskaufmann.

Fußballprofi Karim Bellarabi sagte im ZEITmagazin sogar: "Das Einzige, was ich gerne noch gemacht hätte, ist eine Ausbildung. Dann hätte ich eine Absicherung gehabt. Das würde ich den jungen Spielern raten: eine Ausbildung zu machen, sich auch so weiterzuentwickeln. Das hätte ich auch hinbekommen, aber ich hatte halt nur Fußball im Kopf."

Plan B - „Plan Berufsorientierung“

Das zeigt: Ein Plan B – fürs Berufsleben abseits des Rasens – gehörte für die frühen Profis zu einem Muss, ist aber auch heute für jeden Nachwuchsspieler wichtig: ob später Profi oder nicht – die berufliche Absicherung über den Fußball hinaus wirkt wie ein doppelter Boden und verleiht Sicherheit. Das ist auch unser Ansatz für JOBLINGE Steilpass, bei dem JOBLINGE auf zehn Jahre Erfahrung in der Berufsorientierung und Vermittlung von Jugendlichen aufbaut.
 

Live dabei: Steilpass-Workshops

Ihre Ansprechpartner

Petra Schnabel
Telefon: 089 1250141 19
E-Mail: petra.schnabel @ joblinge.de

Christian Holder
Telefon: 069 1707 59151
E-Mail: christian.holder @ joblinge.de

Was ist die Herausforderung?

Mehr als 5.000 Nachwuchsspieler trainieren und lernen in den deutschen Nachwuchsleistungszentren. Ihr Traum: Profifußballer. Eine fundierte schulische Ausbildung ist für jeden angehenden Fußballer mittlerweile Pflicht. Was ist aber mit der Berufsausbildung? Der nächste Schritt ist somit, auch die Berufsorientierung stärker in den Fokus zu rücken, um für alle Nachwuchsspieler Perspektiven zu schaffen.

Große Konkurrenz unter Kickern

Denn: Zum einen ist die Konkurrenz auf dem Rasen ist groß - und nur etwa zehn Prozent schaffen den Sprung vom Freizeitkicker zum Fußballprofi. 

Karriereende als Profi – und dann?

Zum anderen ist selbst für die, die den Sprung schaffen, nicht immer alles sicher. Verletzungen und andere Ausfälle können auch die Karriere als Fußballprofi gefährden. Und was kommt nach dem Fußball? Nicht jeder hat mit 30 Jahren die Chance direkt als Trainer oder Fußballfunktionär die Seiten zu wechseln. Wie kann man also parallel zum Training in den Kaderschmieden die beruflichen Perspektiven für alle erweitern – und so die Zukunft jedes jungen Spielers absichern?

Wie funktioniert Steilpass?

Die Unterstützung von JOBLINGE für die Nachwuchsspieler ist auf jeden individuell und die Anforderungen des Leistungssports zugeschnitten. Je nach Verein und Nachwuchsleistungszentrum gehen wir auf verschiedene Wünsche und Bedürfnisse ein. 

Den Auftakt bildet stets ein Workshop mit den Nachwuchskadern, um den Spielern die JOBLINGE Initiative und das Programm vorzustellen. Und sie im Umkehrschluss natürlich auch kennenzulernen.

Anschließend unterstützen wir die Spieler in engem Austausch mit den Nachwuchsleistungszentren individuell:

  • bei der beruflichen Orientierung allgemein
  • bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz
  • bei der Vermittlung von Praktika
  • beim Ausbildungsplatzwechsel.

Wir erfassen dabei auch Teilzeitmöglichkeiten, um die Ausbildung mit dem Training zu vereinbaren und besprechen mit potentiellen Arbeitgebern die Anforderungen des Leistungssports.

 

Welche Methoden und Workshops gibt es bei Steilpass?

Je nach Spieler und Wunsch setzen wir unterschiedliche Akzente.

  • Bei dem einen geht es beispielsweise gezielt um Berufsorientierung: Da stehen Stärken und Interessen des Spielers im Fokus. Hier bieten die Programmelemente des klassischen JOBLINGE-Programms einen guten Anknüpfungspunkt. Jeder Spieler hat auch die Möglichkeit, hieran teilzunehmen. So können im Kulturprogramm zum Beispiel über Theaterworkshops bestimmte Kompetenzen erprobt werden, die im Berufsleben wie auch für die eigene Rolle in der Mannschaft hilfreich sind. Andere Workshops helfen dabei, neue Seiten an sich zu entdecken und berufspraktische Fähigkeiten zu erproben.
  • Bei anderen geht es bereits gezielt um Bewerbungen. Hier unterstützen wir, indem wir neben der Erstellung von Unterlagen den Kontakt zu Wunschunternehmen für Praktika und Ausbildungsplätze aufbauen.
  • Zudem haben wir ein großes Netzwerk an Mentoren, die auch die Nachwuchsspieler für einen bestimmten Zeitraum auf dem Weg in den Job begleiten können. Menschen, die fest im Berufsleben stehen und individuell unterstützen.
  • Des Weiteren bieten wir Ausbildungsbegleitung an, um die Jugendliche nicht nur in die Unternehmen zu vermitteln, sondern sie wirklich bis ans Ziel zu bringen. Von der Nachhilfe über zusätzliche Seminare und Workshops bis hin zu Mediationsgesprächen mit Azubis und Ausbildern bei Krisen und Problemen.

Welche Referenzen hat JOBLINGE Steilpass?

Unsere Nachwuchsspieler nutzen das Angebot von JOBLINGE. Je mehr von ihnen erfolgreich den Sprung ins Berufsleben schaffen, desto mehr werden auch andere den Nutzen erkennen. Einen Plan B in der Tasche zu haben, ist nie verkehrt. Und mit JOBLINGE stehen unsere Spieler eben auch auf diesem Spielfeld nicht allein da, sondern bekommen Unterstützung von Experten und einem großen Team.

Armin Kraaz, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums am Riederwald, Eintracht Frankfurt

Das JOBLINGE Team FrankfurtRheinMain unterstützt uns seit Jahren mit Praktikums- und Ausbildungsvermittlung unserer U19 Spieler. Die Kooperation ist geprägt von vertrauensvoller und zielorientierter Arbeitsweise, die ich jedem NLZ nur empfehlen kann.

Anton Schumacher, Pädagogischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums am Riederwald, Eintracht Frankfurt

Mein absoluter Traumberuf: Fußballprofi. Parallel dazu will ich mir aber auch ein zweites Standbein aufbauen, sprich eine kaufmännische Ausbildung absolvieren. Die JOBLINGE in Darmstadt haben mich auf diesem Weg unterstützt: Ich konnte viele praktische Erfahrungen sammeln, immer im Einklang mit meinem Ziel Fußballprofi zu werden.

Manassé Eshele, unter Vertrag bei SV Darmstadt 98

Anpfiff ins Leben und JOBLINGE ergänzen sich ideal. Ich bin überzeugt davon, dass diese Kooperation wertvolle Synergien hervorbringen wird.

Christian Frommert, Kommunikationsdirektor TSG 1899 Hoffenheim, auch für den Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) verantwortlich

Mit den MINTwelten von JOBLINGE erhalten die Teilnehmer nicht nur eine praxisnahe Berufsorientierung und werden so für naturwissenschaftlich-technische Berufe sensibilisiert, sondern sie lernen durch die Beobachtung und das Reflexionsgespräch mit JOBLINGE auch zeitgleich etwas über ihre Kompetenzen, ihr Verhalten und ihre Stärken in einem Team. Sie werden aber auch auf Schwächen im Verhalten, der Motorik oder im Auftreten angesprochen, an denen sie noch arbeiten sollten.

Corinna Glogger, Koordinatorin Beruf/Soziales "Anpfiff ins Leben" e.V.

Derzeit bauen wir die Steilpass-Kooperationen mit dem 1. FSV Mainz 05, dem SV Darmstadt, FC St. Pauli und Hertha BSC Berlin aus.