Netzwertreffen mit Staatsministerin Emilia Müller

Anlässlich des 20. Geburtstages des bayerischen Arbeitsmarktfonds gesellte sich auf der Praterinsel ein buntes Publikum aus Politik, Unternehmern, Mentoren sowie JOBLINGE Teilnehmer. Denn die Integration junger Geflüchteter ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Arbeitsmarktfonds unterstützt insbesondere Langzeitarbeitslose, Ältere, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen, Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien und auch Migranten und Flüchtlinge dabei, im ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. 
 

Aus diesem Grund unterstützt die Bayerische Staatsregierung mit finanzielle Mitteln aus dem Arbeitsmarktfonds die Ausbildungsbegleitung „JOBLINGE für Flüchtlinge“ im Rahmen des Programms JOBLINGE Kompass. Folglich waren es vor allem die aktuellen Kompass-Azubis, denen die Aufmerksamkeit galt. Gemeinsam mit ihren Ausbildern erzählten Faeq und Salih begeistert von ihrem Werdegang bei JOBLINGE. Ersterer macht eine Ausbildung zum Verkäufer und Letzterer zum Informationselektroniker. Er sorge dafür, dass die Menschen fernsehen könnten, verkündete Salih stolz. 
 

Azubis wie sie seien sehr gefragt, darin waren sich die Ausbilder Andreas Simmel von der Peter Simmel Handels GmbH und Josef Würz von der Cableway Süd GmbH einig. Expandieren könne man nur mit dem nötigen Fachpersonal. So wurde deutlich, dass eine Investition in die Ausbildung junger Geflüchteter immer auch eine Investition in die Zukunft der Unternehmen bedeutet.