Kultur für die Ausbildungssuche: zwei neue Projekte im Ruhrgebiet

Von der Inszenierung in Selfies bis zum Sprache lernen im Museum: zwei neue Kulturprojekte von JOBLINGE Ruhr. Museumsworkshops mit großer Wirkung für die Ausbildungsvorbereitung.

Was hat ein Museum mit der Suche nach einer Ausbildung zu tun? Durchaus viel. Das zeigt JOBLINGE Ruhr durch Kooperationen mit dem Kunstmuseum Gelsenkirchen für Teilnehmer des klassischen Programms und mit dem Ruhr Museum für die des Programms Kompass für junge Geflüchtete.

In Gelsenkirchen ging es um die Geschichte der Selbstinszenierung in Porträts bis hin zum Selfiekult. Wie stelle ich mich bevorzugt dar? Und warum? Wichtige Fragen auch für den künftigen Job und die Suche danach. Ziel: die Auseinandersetzung der JOBLINGE-Teilnehmer mit sich selbst. Kleiner Nebeneffekt: Kennenlernen des Kunstmuseums, das die Teilnehmer bis dato noch nie besucht hatten. Eine Möglichkeit der kulturellen Teilhabe über die JOBLINGE-Zeit hinaus.

Im Ruhr Museum in Essen haben sich die Teilnehmer des Programms JOBLINGE Kompass für junge Geflüchtete mit ihrem neuen Lebensraum Ruhrgebiet auseinandergesetzt sowie dessen Geschichte und Lage in Zeiten des Strukturwandels. Ziele: Sensibilisierung und Sprache lernen. Denn während des kompletten Workshops waren sie aufgefordert, sich auch über das Sprechen einzubinden und mitzumachen.

Ein großes Dankeschön an das Ruhr Museum in Essen und das Kunstmuseum in Gelsenkirchen sowie an die Königsteiner Agentur für die Finanzierung der beiden Projekte.

Mehr zu unserem Kulturprogramm. Wir sind stets auf der Suche nach Kooperations- und Finanzierungspartnern. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Hinweise.