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Diese 5 Dinge hat uns das Jahr 2020 gelehrt

30.03.2021 | Überregional

2020 wird ganz sicher bei den meisten als ein sehr außergewöhnliches und auch herausforderndes Jahr in die Geschichtsbücher eingehen. Auch bei uns hat sich viel getan: Wir riskieren einen kurzen Blick zurück und teilen mit Ihnen unsere fünf größten Learnings aus dem Corona-Jahr 2020.

1. Digitales Lernen und Arbeiten von Zuhause ist möglich 
Der plötzliche Lockdown im März 2020 zwang uns dazu, vom einen auf den anderen Tag von zu Hause aus zu arbeiten und auch das Programm in ein digitales umzufunktionieren. Während wir es zuvor – als eine solche Umstellung nie zur Debatte stand – nicht für möglich gehalten hätten, dass das Lernen und Arbeiten von zu Hause möglich ist, stellten wir dann fest: Es funktioniert! 

2. Persönlicher Kontakt zu Teilnehmenden ist essenziell für den Erfolg des Programms 
Auch wenn die digitale Arbeit mit den Teilnehmenden besser funktioniert, als erwartet – sie ersetzt nicht langfristig den persönlichen Kontakt zwischen JOBLINGE-Mitarbeiterinnen oder Mentor*innen und Jugendlichen. Denn durch die Treffen bauen die Teilnehmenden ein viel engeres Vertrauensverhältnis auf, als es durch digitale Betreuung möglich ist. Dies ist erfahrungsgemäß wichtig für den Erfolg des Programmes –  gerade für betreuungsintensivere junge Erwachsene. 

3. Technik ohne Betreuung funktioniert nicht
Rund 70 Prozent unserer Teilnehmenden besaßen zu Beginn des Lockdowns keinen Laptop oder kein ausreichend schnelles Internet, um von daheim aus zu arbeiten. Wir statteten sie mit dem notwendigen Equipment aus. Doch ohne entsprechende Betreuung sind selbst viele ‘Digital Natives’ nicht fit genug. Enge Betreuung – technisch und pädagogisch – ist notwendig, damit Technik und Internetverbindung gut eingesetzt werden können.

4. Digitales Arbeiten ermöglicht neue Engagementformen für Partner
Die kurzfristige Umstellung auf rein digitales Arbeiten auch vieler Unternehmen in Deutschland fördert neue Einsatzmöglichkeiten von Partnern. Regionale Grenzen spielen weniger denn je eine Rolle, so können sich Unternehmen auch über ihren Standort hinweg für JOBLINGE engagieren. Daraus ergeben sich vor allem tolle neue Möglichkeiten für unsere Teilnehmenden, etwa wenn der Mentor*innen-Bedarf überall gedeckt werden kann oder Jugendliche bundesweit an Unternehmenspräsentationen teilnehmen können.  

5. Unsere digitalen Schwerpunkte (aus der Vergangenheit) befähigten uns zu schnellem Handeln
Die Umstellung unserer Arbeit und der Arbeit mit den Teilnehmenden von analog auf digital funktionierte relativ schnell und reibungslos. Zu verdanken ist das unter anderem der Vorarbeit, die JOBLINGE im Bereich digitales Arbeiten geleistet hat: Seit knapp sechs Jahren legen wir den Fokus darauf, nicht nur unsere Jugendlichen zu digitaler Arbeit zu befähigen, sondern auch selbst mehr und mehr auf digitale Tools umzusteigen.