News gAG Rheinland

„Wenn mer uns Pänz sinn, ...
... sin mer vun de Söck!“

Auch in diesem Jahr konnten wir im Rheinland zeigen, dass erfolgreiche Integration in Ausbildung gelingt, wenn Unternehmen, öffentliche Hand und Zivilgesellschaft engagiert zusammenarbeiten.

Mit Ihrer Unterstützung in 2015/2016 konnten über 70% der Joblinge bisher in Ausbildung vermittelt werden. Weitere Teilnehmer holen ihren Schulabschluss nach oder nutzen Unterstützungsangebote auf ihrem Weg in die Wunschausbildung.

Joblinge die begeistern
Jetzt auch im Rhein-Sieg-Kreis!

Das Kölner Team hat Zuwachs im Rhein-Sieg-Kreis bekommen und statt 80 werden nun 140 junge Erwachsene auf dem Weg in die Ausbildung unterstützt und begleitet.

Den erfolgreichen Start am neuen Standort in Troisdorf ermöglichte das hauptamtliche Team, das jobcenter rhein-sieg, die aks Aktuelle Krankenpflege Systeme GmbH und die Stiftung Ein HERZ LACHT. Mit insgesamt 580.000 Einwohnern ist der Rhein-Sieg-Kreis der drittgrößte Landkreis Deutschlands. Nicht nur der anliegende Flughafen sondern auch zahlreiche Gewerbegebiete rund um den neuen Standort zeugen von der Bedeutung des Wirtschaftsraumes Köln-Bonn. Die Mitarbeiter in Köln und Troisdorf schöpfen seine Möglichkeiten und Perspektiven zum bestmöglichen Nutzen der Joblinge aus.

Pippi Langstrumpf’s "Kleiner Onkel" mit neuem Fell
Erste Joblinge Gruppe in Troisdorf

Im März startete die erste Joblinge Gruppe in Troisdorf! Die Joblinge konnten sich während der ersten gemeinnützigen Projekte im Montessori Kinderheim direkt künstlerisch ausleben. Pippi Langstrumpf’s Pferd "Kleiner Onkel" brauchte eine Generalüberholung und musste liebevoll aufgepäppelt werden. Auch seine Fressnäpfe, die Blumenbeete des Kinderheims, konnten dank des tollen Engagements wieder auf Vordermann gebracht werden.

Eine tolle erste Bilanz gibt es auch schon:
Vier Monate später hält bereits über die Hälfte der ersten Gruppe ihren Ausbildungsvertrag in der Hand! Wir gratulieren den Troisdorfer Joblingen ganz herzlich und freuen uns über den so joot jelungenen Start in den neuen Lebensabschnitt!

Ehrensache wirkt: Erfolgreicher Kick Off des REWE Patenschaftsprogramms in Köln und Troisdorf

„Chapeau“ bedeutet „Hut ab!“, „Respekt!“ oder auch „Bravo!“ und beschreibt den erfolgreichen Kick Off des REWE Patenschaftsprogramms „EHRENSACHE“: Über 20 erste Mentoren, unter ihnen auch Lionel Souque, Mitglied des Vorstands der REWE Group, unterstützen bereits tatkräftig Kölner und Troisdorfer Joblinge, sprechen ihnen Mut zu, schaffen Selbstvertrauen in sich selbst und helfen ihnen, die ersten Schritte in der Praxis erfolgreich zu meistern.

Giving Back - Carglass social day:
Ein kreativer Tag mit tollen Ergebnissen

Carglasser unterstützten engagiert einen Tag lang Kölner Joblinge und schufen gemeinsam kreative unternehmensaffine Darstellungen für das Tombolaprojekt. Mit viel Hingabe wurde geplant, organisiert und gestaltet. Nebenbei gab es zahlreiche Gelegenheiten sich auszutauschen und wichtige Gespräche zu führen.

„Ein tolles Projekt“, „Es hat viel Spaß gemacht“, „Die Ergebnisse sind super“ und „Das war eine richtige Teamarbeit und hat uns zusammen geschweißt“ waren nur einige der Rückmeldungen, die zu hören waren.

Vocation - Ausbildungsmessen und Speed Datings als Chance

Immer wieder besuchen die Joblinge Ausbildungsmessen in der Region. Neben den Azubi-Speed Datings von HWK und IHK, standen im Rheinland nun auch die Besuche der Ausbildungsmessen Traumberuf IT & Technik und VOCATIUM auf dem Plan. Viele Joblinge nutzten die Chance, sich direkt bei Ausbildungsbetrieben zu präsentieren und einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Mikroabenteuer goes Softskills

Der städtische Raum bietet Platz für sogenannte „Mikroabenteuer“ und die Möglichkeit, in unbekannter Umgebung über seine eigenen Grenzen hinauszuwachsen und sich neuen Stresssituationen zu stellen. Bei „bestem rheinländischen Wetter“ wurden Zirkuswägen auf Vordermann gebracht, Zeltstangen abgeschliffen und das Gelände des Zirkus- und Artistikzentrum (ZAK) gereinigt.

Auch auf der Kinder- und Jugendfarm Wilhelmshof konnten Unterstützung und Wettkampf zum Nutzen einer sozialen Einrichtung erprobt und in die Tat umgesetzt werden.

Joblinge BENEFIZGALA 2016


Joblinge begeisterten in der Alten Feuerwache zu Köln

Noch hallte „Non, je ne regrette rien“ in den Lautsprechern - die Joblinge BENEFIZGALA im Theatersaal der Alten Feuerwache zu Köln fand ihren feierlichen Auftakt.

In dem trotz bevorstehendem Halbfinale Deutschland gegen Frankreich vollbesetzten Saal führte Werner Preusker als Moderator ein interessiertes Publikum mit Bedacht und Humor durch den kurzweiligen und bewegenden Abend.

Die Joblinge aus Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis ließen ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis werden: Sie meisterten nicht nur die Organisation und das Catering mit Bravour, sondern moderierten die Tombola und stellten gemeinsam mit Frank Rohde von den Bühnen Köln eine amüsante szenische Collage vor.

Der abschließende ausdrückliche Dank galt dem Team und allen Unterstützern, die mit ihrem Engagement, ihrer Spende, ihrem Besuch und ihrem Applaus volle Anerkennung ausdrückten – eine wichtige Motivation auf dem Weg in Ausbildung und Respekt gegenüber jenen, die es bereits geschafft haben!

Doppelt hält besser
Warum Unterstützung so viel wert ist - ein Interview mit einem Tandem

Sonja Leyendecker, Mentorin in Köln

Wie sind Sie auf JOBLINGE aufmerksam geworden?
Ich war auf der Suche nach einem Kölner Projekt, in dem ich mit Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen zusammen arbeiten kann. Die hervorragende Datenbank der Kölner Freiwilligen Agentur e.V. hat mich dank intelligenter Suche schnell zu den JOBLINGEN geführt.

Warum sind Sie Mentorin geworden?
Ich wollte gerne etwas sinnvolles Gemeinnütziges tun. Ich habe in meinem Leben das große Glück gehabt, meinen eigenen Weg mit viel Unterstützung und wenig Hindernissen gehen zu können. Davon wollte ich etwas an diejenigen weitergeben, die es deutlich schwieriger haben. Wichtig war mir dabei eine Zusammenarbeit mit Menschen, mit denen ich in meinem Alltag sonst eher nicht zu tun habe, um so meinen Horizont zu erweitern.

Wie konnten Sie Frau Valletta unterstützen?
Mit Frau Valletta als Mentee habe ich einen echten Glücksgriff getan, da sie selber viel Engagement, Einsicht und Durchhaltevermögen mitgebracht hat. Ich habe versucht, ihr auf den Durststrecken Mut zuzusprechen und Perspektiven aufzuzeigen. Besonders schön ist es, wenn der eigene Jobling so schnell einen Ausbildungsplatz findet und man daher als Mentor gar nicht mehr nötig ist - auch wenn es sehr schade ist, weil man als Tandem gut harmoniert hat.

Tamara Valletta, Jobling in Köln

Was hat Ihnen bei den JOBLINGEN gefallen?
Mir hat bei JOBLINGE sehr gut gefallen, dass man auf alles nochmal vorbereitet wird, man bekommt Möglichkeiten, die man sonst in der Schule nicht hat und auch sonst nicht mehr bekommt. Es gibt einfach so viel zu lernen und bei den JOBLINGEN hatten wir halt die beste Möglichkeit alles mitzunehmen was wir wollten und konnten. Auch die Hilfe, die man in allen Bereichen an Unterstützung bekommt, ist hervorragend wie z.B.: die Trainings mit den verschiedenen Coaches, aber auch die Unterstützung in privaten Dingen, sei es durch die Mentoren oder Frau Hempel und Frau Barthes.

Wie konnte Ihre Mentorin Sie unterstützen?
Meine Mentorin konnte mich super darin unterstützen, dass Sie mir immer zugehört hat und immer sehr aufbauende Worte parat hatte. Nach den Treffen mit ihr ging es mir immer besser und ich war immer noch ein Stück motivierter, egal ob es um den Beruf oder um Privates ging. Auch jetzt noch denke ich noch oft dran und versuche mir vorzustellen, was sie mir als Tipp geben würde, wenn ich in einer schwierigen Situation bin. Das gibt mir sehr viel Kraft und Motivation für meine Ausbildung und diese auch durchzustehen. Ich bin froh, eine so tolle Mentorin bekommen zu haben.   

Was möchten Sie später als Mentorin anderen Joblingen mit auf den Weg geben?
Gerne würde ich später Mentorin werden, einfach um diesem großartigem Projekt etwas zurückzugeben und anderen zu zeigen, dass, egal wie schwer der bisherige Weg war, es sich immer bessern kann, wenn man seine Sache ernst nimmt und seine Ziele im Blick behält. Ich möchte auch meinem Mentee eine Stütze sein, jemand, an den er sich wenden kann, wenn etwas nicht so läuft wie es soll.

Das alles ist nicht möglich, ohne die tollen Joblinge und ohne Sie als starke und beständige Partner!

Sie ermöglichen es den Joblingen, sich zu beweisen und einen der begehrten Ausbildungsplätze zu sichern. Vielen Dankt!

Um unsere gute Sache weiterzutragen und so viele ausbildungsplatzsuchende Joblinge wie möglich unterstützen zu können, heißen wir Ihre Spenden, Praktikums- und Ausbildungsplätze aufs Herzlichste willkommen!

Beste Grüße von Ihrem Team im Rheinland!