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Hier finden Sie alle aktuellen News zur Initiative.
 

Fördern statt ausbremsen: unsere Positionen 2021

07.12.2020 | Dachorganisation

Seit mehr als zwölf Jahren arbeiten wir daran, dass junge Menschen ohne die Hürden ihrer Herkunft selbst einen Ausbildungsplatz finden. 7 von 10, die zu uns kommen, werden vermittelt. Oft auch mehr. Obwohl ihnen das vorher jahrelang niemand zugetraut hat. 

Doch in der Corona-Krise droht diesen jungen Erwachsenen einmal mehr das Schicksal: keine Lobby, keine Förderung, hohes Arbeitsmarktrisiko. Wir zeigen, wie wir auch jetzt geringqualifizierten Jugendlichen mindestens die gleichen Chancen geben können, ihre Zukunft in der Krise aufzubauen. Mit drei konkreten Forderungen, die wir aus zwölf Jahren praktischer Erfahrung und monatelanger Arbeit in der Corona-Krise ziehen. Von März 2020 bis zum Jahresende haben wir trotz aller Widrigkeiten über 500 junge Menschen in Ausbildung vermittelt – eine Vermittlungsquote von 78 Prozent im Jahr 2020.

1. Jugendarbeitslosigkeit ernst nehmen:

Eine halbe Million Menschen zwischen 15 und 24 Jahren – nicht 150.000 – sind arbeitslos und suchen Ausbildung. Die Krise wird die Zahlen steigen lassen und das Problem verschärfen. Wir müssen das Übergangssystem dringend reformieren, in das jährlich rund fünf Milliarden Euro fließen.

2. Übergangssystem refomieren:

Nur Programme fördern, deren Wirkung nachweisbar ist. Mehr Transparenz im Übergangssystem mit gemeinsamen Standards.

3. Pädagogische Haltung auf Stärken fokussieren

Die Programme pädagogisch so weiterentwickeln, dass sie die jungen Menschen nicht verwalten, sondern deren Zukunft gemeinsam mit ihnen und Partnern gestalten.

Lesen Sie hier mehr zu unseren Positionen für das kommende Jahr.